Wenn die Angst deine Freiheit boykottiert – So triffst du Entscheidungen mit Herz und Verstand

Dieser Artikel ist für Menschen, die ihre Träume Realität werden lassen möchten.

Für diejenigen, die jahrelang geträumt haben und jetzt ganz sicher wissen: Ich muss etwas ändern und endlich meine inneren Wünsche in die Welt bringen.

Für Menschen, die sich ihren Ängsten stellen und mehr Freiheit gewinnen möchten und für solche, die ihre Geschenke und ihre Freude der Welt nicht länger vorenthalten möchten!

Ich werde dir zeigen, dass die Angst deinen Weg nicht boykottieren muss und wie du zu einer Lösung findest, die für deinen Kopf und für dein Herz gleichermaßen gut sind.

Kennst du die Situation: Du hast seit Jahren einen großen Traum, den du dir erfüllen möchtest und jetzt soll es endlich so weit sein? Du willst dir endlich einen neuen Job suchen, alleine verreisen, eine Yogalehrerausbildung machen, dich verloben, ein bestimmtes Seminar besuchen oder was auch immer.

Jetzt spürst du, dass du endlich Nägel mit Köpfen machen und dein Vorhaben umsetzen möchtest, weil du sicher bist: So kann es nicht mehr weitergehen, ich muss etwas ändern!

Du freust dich auf das Ergebnis, bist super glücklich und fühlst dich bereit, bis….

die Angst ihren Hammer auspackt und eine große Mauer sich vor dir aufbaut!

Plötzlich fühlst du dich wie eine kleine Maus, die weit davon entfernt ist ihr eben noch begehrtes Ziel zu erreichen. Überall lauern Feinde, dunkle Schatten und Menschen, die dich abhalten möchten.

In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt in welches Dilemma dich die Entscheidungsfindung führt und wie du eine sanfte Lösung für dich findest. Du erfährst mit welchen Strategien ich mich aus der Zwickmühle der Angst befreie. Es ist eine Möglichkeit, um mit Kopf und mit Herz zu einer Entscheidung zu gelangen und die Weichen für deine Wunscherfüllung zu stellen.

Immer dann, wenn du dich aus dem Bekannten herauswagen möchtest, kommt die Angst.

Das ist normal und geht allen Menschen so. Trotzdem ist es nicht ratsam dich von ihr von deinen Herzenswünschen abbringen zu lassen.

Wenn du ein Vorhaben fest im Auge hast, z.B. einen Jobwechsel, und dich dafür entschieden hast, laufen zwei Gefühlsschienen ab: Zuerst fühlst du dich glücklich und befreit und freust dich auf deine neue Stelle. Doch sobald du anfängst über die Konsequenzen nachzudenken, gesellt sich zu der Freude eine große Angst dazu. Sie kann so groß sein, dass du von deinem Vorhaben ablässt und weiterhin auf deiner derzeitigen Position bleibst.

Auf jeden Fall aber schafft die Angst ein Dilemma. Du spürst, du möchtest etwas ändern und spürst aber das große Nein der Angst. Wie sollst du dich da nur entscheiden und gut damit fühlen?

Dieses Dilemma habe ich in der folgenden Grafik dargestellt.

Der Wunsch

Du bist in einer Situation, in der du weder vor noch zurück kannst. Du spürst ein Ja für deine Entscheidung, doch die Angst legt ein Veto ein.

Wie löst du diese Zwickmühle, ohne dich selbst zu übergehen?

Lässt du dein Vorhaben fallen, oder machst es trotzdem?

Wenn ich in einer solchen Situation bin, gehe ich folgendermaßen vor:

Ich versuche die Angst vorurteilsfrei anzunehmen und schaue mir an, was sie mir genau zu sagen hat:

Die Stimme der Angst

  • Das ist so viel Aufwand.
  • Das kannst du nicht.
  • Das ist zu viel für dich, du überforderst dich.
  • Das ist zu teuer.
  • Es ist doch alles gut wie es ist.
  • Das ist zu unsicher, zu gefährlich.
  • Du wirst vor Angst verrückt werden.
  • Du wirst es bereuen.
  • Bleib wo du bist. Hier ist es sicher.
  • Du wirst einsam sein.

Die Worte, die die Angst wählt, sind vielfältig. Sie findet immer die Worte, von denen sie weiß, dass du darauf reagieren wirst, weil es eben deine Themen sind.

Nachdem ich mir angeschaut habe was die Angst zu sagen hat, vergegenwärtige ich mir meine eigene Reaktion auf sie.

Die Reaktionen auf die Stimme der Angst:

Unsicherheit

Dann lieber doch nicht.

Ich will, aber ich kann nicht.

Die Sehnsucht ist noch da, aber die Erfüllung scheint zu schwer zu sein!

Ich fühle mich von Angst vor allem verunsichert und in die Enge getrieben. Sie lässt in mir enorme Zweifel auftauchen und oftmals mache ich Dinge nicht, weil ich Angst vor ihnen habe. Diese Fragen beschäftigen mich meist.

Aufkommende Fragen:

Soll ich meiner Sehnsucht denn nun folgen, oder nicht?

Soll ich sie ernst nehmen, oder sind das alles Hirngespinste?

Bin ich ein Träumer und sollte mich mal an die Realität anpassen?

Es kommt eine tiefe Unsicherheit, ob der Wunsch es wirklich wert ist verfolg zu werden. Ist es den Aufwand wert und lohnt es sich deswegen so viel Angst zu haben?

Die Entscheidung hast du zu diesem Zeitpunkt noch nicht getroffen. Ich möchte dir anhand der nächsten Grafik zeigen zu welcher Pattsituation es kommt, wenn du entweder auf die Angst hörst, oder eben nicht. Beide Situationen sind unangenehm und machen dich nicht glücklich. Das ist das Problem daran.

Entscheidungen

Eine Pattsituation:

Wenn ich es mache habe ich Angst und kann nicht mehr schlafen.

Wenn ich es lasse sinkt mein Selbstbewusstsein, ich trete auf der Stelle und bin frustriert!

 

Die Lösung

In einer solchen Situation ist es leicht sich zu verrennen und in der eigenen Unzufriedenheit zu versinken. Du hast dich jedoch entschieden deinen Weg zu gehen und möchtest dein Vorhaben in die Tat umsetzen. Daher solltest du dich nicht so leicht abbringen lassen, sondern nach einer Lösung suchen, mit der du dich wohlfühlst.

Was du brauchst ist einen sanften Weg!

Diese drei Feststellungen habe ich bislang jedes Mal gemacht, wenn ich in einer solchen Pattsituation war:

  1. Wenn eine Entscheidung zu viel Angst auslöst, hat das einen Grund.
  2. Wenn ich es jetzt nicht mache, heißt das nicht, dass ich es niemals tun werde!
  3. Es gibt immer einen besseren Weg!

Die Suche nach dem sanften Weg

Wir suchen jetzt nach einer Lösung, die den Weg für dich angenehm macht und die Angst weniger werden und GLEICHZEITIG deinen Wunsch real werden lässt.

Schritt 1: Ehrliche Überprüfung deines Wunsches

Manchmal stellst du dir etwas vor und möchtest es unbedingt und merkst dann, dass es doch nicht dir entspricht.

Die gute Nachricht: Du kannst es merken, BEVOR du viel Geld ausgegeben oder viel Zeit investiert hast.

Dazu spüre ehrlich in dich hinein und beantworte diese Fragen für dich:

  • Bin ich innerlich wirklich bereit diesen Schritt zu gehen?
  • Entspringt dieser Wunsch meinem Herzen?
  • Ist es MEIN Wunsch, oder denke ich, ich müsste das jetzt endlich tun?

Wenn du spürst es ist dein Wunsch, dann geh weiter zu Punkt zwei. Wenn du noch unsicher bist, hilft dir die zweite Übung ebenfalls weiter. Die Beantwortung der vorangegangenen Fragen findet eher auf Verstandesebene statt, während wir im Schritt zwei unserer Herzebene näher kommen.

Schritt 2: Energiearbeit mit deinem Wunschziel 

Wenn ein Wunsch in dir große Ängste auslöst, dann ist er eine große Nummer für dich! Das macht es umso wichtiger ihn zu erreichen. Also lass nicht nach und bleib dran!

Ideen, die bislang nur in deinem Kopf waren, haben noch kein Fundament in der materiellen Realität.

Diese Erkenntnis ist sehr wichtig, weil sie dich verstehen lässt, dass es ganz normal ist Schwierigkeiten mit der Umsetzung wirklich wichtiger Ideen zu haben.

Immer, wenn du Ideen und Wünsche von deinen Gedanken in die Realität umsetzen möchtest, ist dies ein großer Schritt.

Einerseits hast du vielleicht noch gar keine Erfahrungen damit und fühlst dich deswegen unsicher. Es kann aber auch sein, dass du bereits vor Jahren diesen Schritt gewagt hast und er fürchterlich schiefgegangen ist. Heute greift dein Gehirn auf diesen Misserfolg zurück und du hast Angst.

Diesen Hindernissen kannst du begegnen, indem du in den Wunsch hineinspürst und mit ihm atmest.

Ich setze mich dazu immer hin und stelle mir vor wie ich mein Vorhaben bereits umgesetzt habe.

Dadurch kann ich die Dimension und die Energie spüren, die die Umsetzung für mich hat und erkenne wie ich mich fühle, wenn ich mir vorstelle er wäre Realität geworden und manchmal sehe ich auch konkrete Schritte, die ich gehen kann.

MeditationSetz dich dazu hin und schließe deine Augen. Stelle dir nun vor wie dein Vorhaben sich erfüllt hat. Du bist jetzt zum Beispiel Yogalehrerin, alleine auf Reisen oder hast einen neuen Job gefunden. Atme damit und spüre hinein wie es sich für dich anfühlt. Alles Neue macht zunächst Angst. Vielleicht kommt auch jetzt erst Angst oder du fühlst wie dein Brustkorb sich zusammenzieht und du Mühe hast entspannt zu atmen. Das alles sind Empfindungen, die sein dürfen. Wichtig ist einige Minuten lang in dem Szenario zu bleiben und wirklich zu sehen wie dein Wunsch zur Realität geworden ist.

Hier kannst du zwei Dinge erfahren:

  • Du erkennst, dass es doch nicht so toll ist.
  • Du spürst, dass du es unbedingt willst und dich total bereit fühlst.

Wenn du es wirklich, wirklich willst, aber spürst, dass es im Moment noch zu viel für dich ist, dann teile das große Ziel in kleine Schritte ein.

Nun formulierst du dein Ziel einmal in klaren Worten.

Zum Beispiel:

„Ich werde eine Ausbildung zur Yogalehrerin machen.“

„Ich werde ein Seminar bei … besuchen.“

„Ich werde alleine nach … verreisen.“

„Ich werde mir einen neuen Job suchen.“

Mit diesem konkreten und klar formulierten Ziel kommt der nächste Schritt: Schau dir auf energetischer Ebene den Lebensbereich an, mit dem dein Wunsch zu tun hat. Diesen Bereich kannst du dir wie ein Zimmer vorstellen, in dem alles gelagert ist, was sich über die Zeit angesammelt hat.

Du kannst dir beispielsweise deinen Arbeitnehmer-Raum visualisieren und schauen wie er aussieht und sich für dich anfühlt. Wenn du unsicher bist, ob du eine Ausbildung zum Coach machen sollst, kannst du dir dort ebenfalls einen Raum anschauen, in dem du ein Schüler, in der Rolle des Lernenden bist oder was es für dich bedeutet in einem festen Gruppengefüge zu sein.

Hier kannst du meist auf einen Blick erkennen warum dir deine Wunschrealisierung so große Schwierigkeiten macht! Hier ist nämlich oft einiges los. Lass dich davon nicht verunsichern oder abschrecken. Du bist schließlich in diesem Zimmer, um es energetisch zu entrümpeln.

Bitte einen Engel deiner Wahl (wer dir zuerst in den Sinn kommt) diesen Raum für dich aufzuräumen und energetisch zu klären. Atme dabei sanft weiter und entlasse zusätzlich mit jedem Atemzug alte Energien aus diesem Zimmer. Wenn du spürst, dass sich es sich nun gelichtet hat, kannst du dich bei dem Engel bedanken und den Raum gedanklich loslassen. Du kannst ihn so oft klären wie du spürst, dass es notwendig ist.

Jetzt bist du endlich bereit für die konkrete Umsetzung deiner Vision!

Die Umsetzung

Obwohl du dir im Klaren über deinen Wunsch bist, mit ihm geatmet hast und den Raum energetisch geklärt hast, kann es sein, dass immer noch Angst oder ein Widerwille da ist. Das ist auch gar nicht weiter tragisch. Wenn du den sanften Weg wählst, wirst du dein Ziel Schritt für Schritt erreichen anstatt alles auf einmal umzusetzen und mit dem Kopf durch die Wand zu gehen.

Diese Fragen helfen dir dabei einen Weg für dich zu erkennen:

  • Wie kann ich es mir einfach machen, mein Ziel zu erreichen?
  • In welche kleinen Schritte kann ich es aufteilen und diese nach und nach umsetzen?
  • Kann ich mir Hilfe bei jemandem suchen, der mich auf dem Weg unterstützt und mir hilft weitere Hindernisse aus dem Weg zu schaffen?

Es geht nicht darum, dass du gar keine Angst hast. Du wirst auch auf den kleinen Schritten aufgeregt sein, dich unsicher fühlen und vielleicht ein bisschen Angst haben. Doch diese Angst wird dich eben nicht lähmen. Du wirst neben der Angst und Aufregung immer auch das JA spüren können.

So ist jede wichtige Entscheidung, die ich fälle mit einer inneren Transformation verbunden und ich steige gleichzeitig aus dem Kampf mit der Angst aus und wähle stattdessen einen Weg des Friedens für mich.

Viele kleine und ruhige Schritte tragen mich sehr viel besser und harmonischer zu meinem Ziel als hektische und von Angst dominierte Aktionen, die für mich Stress bedeuten.

 

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