Wie du ab sofort mit schwierigen Emotionen umgehen kannst

Wutanfälle, Panikattacken, Eifersucht oder auch die Unfähigkeit überhaupt noch etwas zu fühlen: Emotionen sind überall dort, wo du bist. Sie bestimmen wie du dich fühlst, wie du andere siehst, wie deine Laune ist und wie du dein Leben gestaltest. Obwohl sie so wichtig, ja fundamental sind, hat kaum jemand gelernt wirklich mit den eigenen Emotionen umzugehen.

Was tust du bei Angst?

Wie fühlst du dich bei Eifersucht?

Wie gehst du mit deiner Wut um?

Wie stehst du deinen Emotionen generell gegenüber? Hast du sie gerne oder schämst du dich für sie?

Diese Fragen sollen nicht dazu führen, dass du dich schlecht fühlst oder dazu, dich vorzuführen. Sie sollen dir einfach eine Idee davon geben wo du stehst.

Dort stehen übrigens fast alle Menschen.

Verstand erstickt Gefühl

So könnte ein Motto unserer Zeit lauten.

Kaum taucht eine Emotion auf, wirft der Verstand sich in die Brust und argumentiert so lange dagegen bis du entweder gar nichts mehr fühlst oder die Gefühle richtig hochkochen und kaum mehr auszuhalten sind.

Ein Beispiel: Du hast Angst vor einer bevorstehenden Prüfung. Das ist verständlich und legitim.

Dein Verstand könnte so argumentieren: Warum hast du so eine Angst? Andere haben doch auch keine Angst. Du bist aber auch für nichts zu gebrauchen. Wie soll aus dir jemals etwas werden, wenn du jetzt schon Angst vor so einer kleinen Prüfung hast? Guck, dass die Angst weggeht, das ist ja vollkommen übertrieben und peinlich!

Nein, die Stimme des Verstandes (in diesem Fall des inneren Kritikers) ist nicht nett. Unsere inneren Selbstgespräche hören sich aber meistens so an.

Die Folge: Du fühlst dich schlecht, schämst dich und wirst alles tun, um deine Angst zu unterdrücken. Dass sie dadurch größer wird und sich bist zur Panik steigern kann, muss ich sicher nicht erwähnen.

Dieses Beispiel zeigt deutlich wie wir alle mit unseren Emotionen und anschließend unseren Gefühlen umgehen. Wir nehmen eine Emotion wahr, der Verstand haut mit dem Knüppel drauf, wir verurteilen uns und geben alles, um dieses Gefühl wegzubekommen.

Du ahnst es sicher schon: So ist konstruktives Gefühlsmanagement nicht gedacht. 🙂

Jeden Tag bestimmt dein Umgang mit deinen Emotionen darüber wie du dich fühlst, wie du mit anderen Menschen interagierst und auch wie erfolgreich du in deinem Job und deinen Beziehungen bist. Daher lohnt es sich, einen Blick auf den Umgang mit den eigenen Emotionen und Gefühlen zu werfen!

Eine Methode für den Umgang mit schwierigen Emotionen, die alles ändert

Ich möchte dir dazu hier eine Methode vorstellen, die jedoch alles ändern kann.

Dies ist die Grundlage, die du brauchst, um emotionale Reife und letzten Endes auf Glück in deinem Leben zu erfahren:

Achte und ehre deine Emotionen. Immer.

Deine Gefühle sind real.

Statt in deinen Verstand zu gehen, FÜHLE deine Gefühle. Durchfühle und durchlebe sie.

Sag Ja zu all deinen Gefühlen und Emotionen.

Ja, ich habe Angst.

Ja, ich bin wütend.

Ja, ich bin eifersüchtig.

Ja, ich fühle mich traurig.

Ja, ich fühle mich besorgt.

Sei präsent. Benenne deine Emotion und dein Gefühl. Sag Ja dazu. Dieses Ja ändert alles!

Behalte dabei im Hinterkopf: Du bist nicht deine Emotion. Du hast sie nur. Jetzt ist sie da, doch schon bald wird sie von einer anderen Emotion oder einem anderen Gefühl abgelöst. Du bist das Flussbett, durch das sie laufen. Indem du ein Gefühl durchfühlst, machst du Platz für ein anderes oder auch für Stille, Ruhe und inneren Frieden.

Es ist nicht einfach und erfordert ein stetes Umdenken, doch es lohnt sich!

P.S.: Wenn du deiner Emotionalen Intelligenz einen Feinschliff verpassen möchtest, um endlich deine Beziehungen erfolgreicher und glücklicher zu gestalten, melde dich für mein Email-Coachingprogramm an. Darin begleite ich dich in deine emotionale Ausgeglichenheit!

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