In fünf einfachen Schritten zu mehr Entspannung und Erdung

Es gibt Tage, an denen fühlen wir uns nervös, gestresst und fahrig. Manchmal gibt es einen äußeren Grund dafür, manchmal aber auch nicht. Wir können uns vielleicht schlecht konzentrieren und ein schiefer Blick eines anderen reicht, um uns aus dem Konzept zu bringen. Solche Tage hat jeder Mal. Umso besser, wenn du dagegen gerüstet bist und Übungen kennst, die dir helfen, deine Mitte wiederzufinden. Der nachfolgende Übungsablauf führt dich in fünf einfachen Schritten zurück in die Entspannung und schenkt dir Gelassenheit (hilft auch bei schwierigen Emotionen, wie Angst und Wut).

So geht’s:

Schritt 1

Stelle deine Füße flach auf den Boden. Setze dich aufrecht hin. Lege deine Hände in den Schoß und schließe deine Augen. Atme nun durch die Nase ein und hörbar durch den Mund aus.

Möglicherweise wird dir deine Anspannung zu Beginn der Übung noch deutlicher bewusst. Nimm sie wahr und atme weiter. Vielleicht möchtest du dich nun auch strecken.

Schritt 2

Führe jetzt beim Einatmen deine Arme in einem Halbkreis, über die Seiten nach oben und beim Ausatmen lässt du deine Arme vor deinem Körper heruntersinken. Wiederhole diese Übung dreimal.

Schritt 3

Dann lege deine Hände in den Schoß und konzentriere dich auf deine Füße. Öffne deine Augen und schaue dich in dem Raum, in dem du dich aufhältst, um.

Führe nun die folgende Übung durch:

1. Benenne drei Gegenstände, die sich in deinem Blickfeld befinden.
2. Benenne drei Geräusche, die du wahrnehmen kannst.
3. Nenne drei Dinge, die du fühlst (beispielsweise deine Füße auf dem Boden, deine Hände im Schoß).

Schritt 4

Wiederhole diesen Ablauf bis du bei fünf Gegenständen, Geräuschen und Empfindungen angekommen bist und gehe dann wieder bis auf drei zurück und beende die Übung.

Schließe deine Augen und lege deine Hände vor deiner Brust zusammen. Wiederhole in deinen Gedanken dreimal: Ich wünsche mir Frieden. (Natürlich kannst du auch einen anderen Satz verwenden).

Schritt 5

Zum Abschluss der Übung male ein Oval (wie ein Ei) auf ein Blatt und schau es dir an. Verbinde dich innerlich mit dieser Form und stelle dir dabei vor, dass sich solch ein Ei um dich herum befindet und dich schützt.

Diesen Übungsablauf führe ich regelmäßig und durch und fühle mich danach sehr viel entspannter und bin wieder mehr bei mir. Wenn du magst, probiere es selbst aus.

Geöffnete Chakras helfen dir ebenfalls dabei, dich entspannt und gelassen zu fühlen. Mehr darüber erfährst du in meinem Buch.

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