Finanziell frei sein – So gelingt’s

Finanziell frei sein, wer möchte das nicht? In meinem letzten Artikel habe ich über Geld, den darin verborgenen Schmerz und alternative Sichtweisen geschrieben. Als Volkswirtin beschäftige ich mich schon lange und intensiv mit diesem Thema. Auch die spirituelle Sicht interessiert mich.

Ich finde: Es ist Zeit, unser Verhältnis zum Geld zu überdenken und nach neuen Wegen zu schauen.

In der spirituellen Szene hörst du oft, dass Geld einfach zu dir kommt und du es nur manifestieren musst. Dass Geld Energie und Liebe ist, die du zu dir einladen musst. Da ist definitiv was dran! Ich habe es selbst erlebt und erlebe es immer wieder.

Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die sagen für Geld müsse man hart arbeiten und richtig was tun. Geld fällt schließlich nicht vom Himmel und nur wer viel arbeitet, wird auch viel verdienen. Klingt anstrengend.

Ich kann beiden Sichtweisen etwas abgewinnen und finde, dass nach wie vor beide ihren Platz haben. Ich persönlich versuche einen mittleren Weg zu gehen.

Das heißt: Ich arbeite für mein Geld, setze Projekte um, habe mehrere Einnahmekanäle und beschäftige mich mit Geldanlagemöglichkeiten. Dabei schaue ich jedoch, dass es nicht in einen Kampf ausartet und ich möglichst gelassen und im Einklang mit mir selbst arbeite.

Ich habe schon häufig erlebt, dass ich eine Weile hart im Außen gearbeitet habe und es ist fast nix passiert und als ich dann nichts mehr gemacht habe, kamen die Geldströme ins Fließen.

Jeder muss seinen Weg finden.

Was mir jedoch zu denken gibt, ist die mit finanziellen Themen verbundene Angst.

Es gibt so viele Streitereien ums Geld, Familien zerbrechen daran, fruchtbare Geschäftsbeziehungen enden vor Gericht und Kriege werden in seinem Namen geführt.

Warum das alles? Was ist an Geld so bedeutsam, dass wir bereit sind, alles dafür zu opfern und unseren inneren Frieden zu verlieren?

Wer Geld hat, besitzt die Macht. Viele von uns definieren ihren eigenen Wert über ihren Kontostand.

Dabei ist Geld vom Urpsrung her ein Mittel, das unser Leben erleichtern soll und ich fände toll, wenn wir dort wieder hinkommen könnten. Für mich ist Geld Freiheit. Wenn ich Geld habe, bin ich frei. Ich kann meinen Arbeitgeber wechseln,  mir eine Auszeit gönnen, mir Reisen leisten und anderen eine Freude machen.

Geld alleine ist kein Garant für Freiheit.

Viele Menschen wünschen sich ihre Rente herbei oder sparen jetzt schon, um früher in Ruhestand gehen zu können.

Was dabei oft vernachlässigt wird ist die Frage, wofür du überhaupt frei sein möchtest. Was möchtest du tun?

Osho beschreibt dies in seinem Buch Freiheit sehr gut:

„Wenn man kein positives Ziel hat, ist die Freiheit bedeutungslos. Man sollte sich immer auch bewusst sein, wofür man kämpft: Was ist das Ziel der Freiheit?“

(Aus Freiheit von Osho)

Er sagt, dass der Wunsch nach Freiheit nicht genügt. Vielmehr musst du wissen wofür du deine Freiheit nutzen möchtest. Sonst kann es sein, dass du alle Zeit der Welt hast und nichts damit anzufangen weißt.

Für mich verbergen sich hinter dieser Frage viele unserer Kernthemen.

Warum wünschst du dich aus deiner Arbeit weg und würdest am liebsten im Lotto gewinnen? Was möchtest du stattdessen tun und machst es nicht? Könntest du vielleicht heute schon damit beginnen? Was ist noch möglich?

Wenn du diese Fragen stellst, zeigen sich dir Wege auf.

Es beginnt ein Wandel in deinem Bewusstsein.

Geld wird nicht mehr länger als Ausrede oder Hindernis gebraucht, sondern ebnet dir deinen Weg. Meiner Erfahrung nach strömt Geld immer dann in mein Leben, wenn ich etwas wirklich mit Leidenschaft angehe und mich von Herzen freue dafür zu arbeiten.

In solchen Fällen ist Geld für mich pures Glück und Freude. Es verliert seine Schwere für mich und offenbart mir was es eigentlich sein möchte: Ein Mittel zum Glück, zur Freiheit, zur Erfüllung.

Der Kampf und die Entbehrung, die ich vielleicht vorher noch empfunden habe, lösen sich auf.

Kennst du solche Momente, in denen Geld für dich pure Erfüllung und Freude ist? Wie wäre es, diesem Weg zu folgen?

Ich finde, damit können wir zu einem positiven Wandel des Geldes beitragen. Zuerst in uns selbst und später in einem größeren Rahmen.

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