So verwandelst du Existenzangst in Vertrauen

Sobald Geld ins Spiel kommt, hört bei vielen Menschen der Spaß auf. Es scheint, als würde sich das Leben von uns Menschen um den Kampf ums Geld drehen. Niemals ist genug da. Um zu überleben, müssen wir einer Arbeit nachgehen, die keinen Spaß macht. Müssen mit anderen mithalten, die scheinbar mehr Geld haben als wir. Warum haben wir so große Existenzangst, und warum ist mit Geld so viel Härte und Angst verbunden? In diesem Artikel suche ich die Antwort darauf und zeige Möglichkeiten auf, um stattdessen dem Geldfluss zu vertrauen.

Wenn ich an Geld denke, kommt in mir sofort Spannung auf. Ich kämpfe darum genug zu verdienen. Ich strenge mich an, um auch in Zukunft versorgt zu sein. Heute denke ich schon an die Rente und frage mich, ob ich eines Tages vielleicht ganz ohne Geld dastehe.

Meiner derzeitigen Empfindung nach hat Geld keine Leichtigkeit.

Es ist nicht liebevoll. Sondern etwas, das immer fehlt und hart erarbeitet werden muss.

Dabei kann ich mir nicht vorstellen, dass es der Ursprungsgedanke von Geld war, Härte und Kampf zu erschaffen. Nein, Geld sollte den Tausch von Waren zu erleichtern, sollte uns mehr Freiheit und Zeit schenken.

Heute ist kaum ein Thema mehr mit Angst verknüpft. Existenzangst, Versagensängste und die Angst vor Arbeitslosigkeit sind nur einige der mit den Finanzen verbundenen Befürchtungen.

Viele Menschen würden gerne ihrem Herzen folgen, doch sie haben Angst, mit dem was sie lieben nichts zu verdienen und sozial abzurutschen.

Viele Familien, Paare und Alleinstehende würden gerne häufiger in Urlaub fahren, sich ein neues Auto kaufen oder sich einfach mehr freie Zeit gönnen. Doch das fehlende Geld hält sie davon ab. Schließlich müssen wir unsere Rechnungen bezahlen, etwas für die Zukunft zur Seite legen und in alle möglichen Versicherungen einzahlen.

Der Wunsch nach immer mehr Geld resultiert aus der Vorstellung, dass wir uns damit eine Sicherheit aufbauen können, die in unserem Inneren nicht existiert. Wir suchen die Sicherheit außerhalb von uns.

Ich bin immer mehr der Überzeugung, dass das wahre Wesen von Geld ein anderes sein muss.

Es ist schließlich erfunden worden, um unser Leben zu erleichtern. Wie also konnte die ganze Welt so abhängig von diesem Wert werden, dass deswegen sogar Kriege geführt werden und Morde geschehen? Wie konnte eine ehemals großartige Idee und Erleichterung zur Bürde werden, die so vielen Menschen Sorgen bereitet?

Wenn einer viel hat, hat ein anderer wenig. Manche Menschen haben mehrere Millionen Euro auf dem Konto, andere wissen nicht wie sie die nächste Miete zahlen sollen. Dabei sei angemerkt, dass auch Menschen mit sehr viel Geld unter enormen Existenzängsten leiden können.

Ich möchte mich nicht beschweren oder eine politische Diskussion anzetteln. Nein, ich möchte es verstehen und mein eigenes Verhältnis zum Geld verwandeln.

Ich möchte, dass Geld für mich etwas Leichtes und Wunderbares wird.

Kreativität

Als ich in mich hineinhorchte, um eine Lösung zu finden, erhielt ich die Antwort, dass Geld eng mit unserer Kreativität verknüpft ist. Es geht nicht so sehr darum viel Geld anzuhäufen, sondern darum, es mit kreativen Ideen und Einfällen zu erschaffen.

Wenn ich zum Beispiel weiß, dass ich einen bestimmten Betrag benötige, kann ich überlegen wie ich ihn beschaffe anstatt mich über das Fehlen des Geldes zu beklagen. Das ist eine andere Herangehensweise als zu sagen: „Ich brauche 5.000€ und habe kein Geld. Ich kann mir das nicht leisten und muss mein Geld zusammenhalten.“ Dieser Satz macht sofort eng und lässt keinen Spielraum für eine Lösung.

Wenn ich mit Kreativität an dieses Problem herangehe, kann ich sagen: „Ich brauche 5.000€. Im Moment habe ich dieses Geld nicht flüssig. Wenn es mir aber wichtig genug ist, werde ich einen Weg finden, um den Betrag zu beschaffen.“

Die Qualität ist eine andere.

Wir reagieren nicht mit Härte darauf, dass wir kein Geld haben und verurteilen uns nicht für unsere eigenen Unfähigkeit Geld zu manifestieren. Wir bleiben sanft in der Überlegung, schlafen ein paar Nächte darüber und wenn der Ausgabewunsch dann immer noch präsent ist, überlegen wir liebevoll wie wir dieses Geld beschaffen können.

Es gibt keine Verurteilung. Kein Kampf.

Dir selbst vertrauen

Neben der Kreativität bekam ich noch eine weitere Antwort aus meinem Inneren: Geld zu verdienen und darauf zu vertrauen, dass wir auch in Zukunft Geld haben werden, hat etwas mit dem eigenen Selbstvertrauen zu tun.

Wenn ich mir vertrauen kann, weil ich weiß, dass ich immer eine Lösung finde, die dem Wohle aller dient, kann ich ganz anders an die Thematik herangehen.

Ich brauche mich nicht mehr emotional von meinem Arbeitgeber abhängig zu machen. Brauche nicht mehr ständig darüber nachzudenken wie es wohl in einem Jahr um meine Finanzen bestellt sein wird. Ich weiß einfach, dass ich mir vertrauen kann. Schließlich habe ich in der Vergangenheit auch für mich gesorgt. Und wenn nicht, dann vertraue ich mir, in Zukunft Lösungen zu finden, anstatt an mir selbst rumzumäkeln und mich zu verurteilen.

Große Ersparnisse dienen unter anderem dem Beruhigen der Existenzangst. Es ist durchaus sinnvoll etwas auf dem Sparbuch zu haben, doch sollte die Angst vor Armut nicht unser Leben bestimmen.

Geld ist ein Mittel, das uns dienen soll, um ein angenehmes Leben zu führen.

Wenn es uns gelingt ihm seine Macht zu nehmen und es als unseren Diener zu betrachten, können wir die mit ihm verbundenen Ängste vielleicht heilen. Können weicher werden und vertrauensvoll in die Zukunft blicken.

Dann können wir einen Mittelweg finden, der sich gut anfühlt.

Ich verwende gerne Affirmationen, um meinen Verstand ebenfalls mit ins Boot zu holen. Hier sind ein paar meiner Lieblingsaffirmationen, um meine Geldbeziehung zu verwandeln.

Vielleicht helfen sie auch dir.

  • Ich bin heute und für immer mit allem versorgt.
  • Mein Vermögen heilt die Welt.
  • Ich vertraue mir. Ich schaffe alles.
  • Meine Kreativität wird niemals versiegen.
  • Geld fließt von selbst in meine Richtung.
  • Ich entspanne mich in mein Vermögen hinein.

Noch ein Wort zum Schluss an alle Menschen, die glauben es sei unmoralisch viel Geld zu haben

Auch in diesen Gedanken habe ich mich eingefühlt und wahrgenommen, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Wenn wir viel Geld haben, können wir unglaublich viel Gutes in der Welt bewirken. Wir können spenden, unserem Herzen folgen, großzügig sein und mit unserer eigenen Fülle andere Menschen inspirieren. Auch hier können wir lernen uns zu vertrauen, dass wir so weit sind, dass wir unser Geld nicht mehr für etwas Negatives missbrauchen werden.

Buchtipp

Wenn du mehr über den Umgang mit Energien erfahren möchtest, kann ich dir dieses Buch empfehlen. Dort wird sehr intensiv erklärt, welche Bedeutung das Vertrauen in dich selbst hat, wie du Energien hereinbringst ohne zu kämpfen und warum es so wichtig ist, dem alten System seine Macht zu nehmen.

Dieses Buch hat mich wirklich sehr berührt und mir für viele Dinge die Augen geöffnet.

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