Ein Kurs in Wundern – Ein Weg des Erwachens und zu innerem Frieden

Ein Kurs in Wundern ist ein spirituelles Werk, das von Dr. Helen Schucman und Dr. William Thetford medial empfangen und niedergeschrieben wurde. Es besteht aus einem theoretischen Teil, dem Textbuch, einem Übungsbuch mit 365 Lektionen und einem Handbuch für Lehrer, in dem wichtige Fragen beantwortet werden.

Von der Sprache her erinnert es an die Bibel und ist durchaus gewöhnungsbedürftig. Ich selbst fühlte mich bei meinen ersten Versuchen mit dem Kurs von der sperrigen Wortwahl abgestoßen. Trotzdem war meine Faszination geweckt.

Da mir die Praxis wichtiger als die Theorie war, begann ich mit dem Übungsbuch und arbeitete jeden Tag eine Lektion durch. Die Übungen lassen sich prima in den Alltag integrieren.

In der Einleitung des Kurses steht, dass er ein Pflichtkurs sei. Nur die Zeit, die wir brauchen, um ihn zu durchlaufen, stehe jedem einzelnen frei.

Er ist vor allem ein Weg zu innerem Frieden. Er zeigt uns Blockaden auf, die uns von der Liebe fernhalten und uns in unseren täglichen Dramen gefangen halten.

Im Textbuch wird die Essenz des Kurses mit den folgenden Worten zusammengefasst:

Nichts Wirkliches kann bedroht werden.

Nicht Unwirkliches existiert.

Hierin liegt der Frieden GOTTES.

Im gesamten Kurs geht es darum, unseren Geist von der Illusion der Trennung und der Schuld zu befreien.

Wunder sind alltäglich

Wunder werden als alltäglich angesehen. Nur, wenn wir keine Wunder in unserem Leben erfahren, stimmt etwas nicht. Es heißt auch, dass es keine Rangordnung hinsichtlich der Schwierigkeit bei Wundern gibt. Wunder sind Ausdruck von Liebe und geschehen ganz natürlich.

Der Kurs in Wundern ist ein sehr anspruchsvolles Werk und als ich mit den Übungen begonnen habe, ging es mit anfangs immer schlechter. So, dass ich nach wenigen Lektionen eine Pause brauchte. In mir baute sich mit jeder neuen Lektion mehr Widerstand auf.

Die Angst vor der Erlösung

In dem Buch „Den Widerstand aufgeben – Die Liebe annehmen“ von Kenneth Wapnick fand ich die Antworten auf meine Probleme mit dem Kurs. Darin geht es vor allem um die Angst vor der Erlösung.

Der Autor beschreibt darin eine Einsicht, die Freud bei der Arbeit mit seinen Patienten erlangte: Er machte die Beobachtung, dass seine Patienten nicht gesund wurden, obwohl sie viele Stunden der Therapie hinter sich hatten und es eigentlich hätte besser werden müssen.

Dies verwunderte Freud; bis ihm klar wurde woran es lag: Seine Patienten versuchten unbewusst ihn zu widerlegen. In ihnen gab es einen Widerstand, der dazu führte, dass die Menschen gar nicht wirklich gesund werden wollten.

Bewusst wünscht sich jeder Mensch inneren Frieden, glückliche Beziehungen und materiellen Wohlstand. Doch gleichzeitig wirken Kräfte in uns, die uns dazu verleiten, das genaue Gegenteil zu tun und uns in unseren alltäglichen Dramen zu verstricken.

Das tun wir, weil wir Angst vor der Erlösung haben. In einer anderen Stelle des Buches steht, dass wir nicht die Kreuzigung fürchten, sondern die Erlösung.

Hier lohnt sich auch ein Blick auf das Konzept der Schuld.

Das Ego und die Schuld

Wapnick beschreibt in seinem Buch außerdem, dass es in dem Kurs nicht so sehr darum geht, sich vom Ego zu trennen und es zu überwinden, sondern zu erkennen, dass es existiert. Zu erkennen, dass es uns in Richtung Angst, Hass, Besonderheit und Groll zieht, während auf der anderen Seite die Liebe GOTTES auf uns warten würde.

Vergebung

In dem Moment, in dem du bemerkst, dass du dich für dein Ego entschieden hast, gilt es deinen Widerstand aufzugeben. Du brauchst dich deswegen nicht schuldig zu fühlen. Erlaube dir stattdessen deine Angst, deinen Widerstand und deinen Ärger und vergib dir selbst dafür.

Es geht nicht darum, die eigenen Schatten auszumerzen, sondern sie zu akzeptieren und dir dafür zu vergeben. Die Schuld, die du empfindest, weil du ein Ego hast, aufzugeben.

Lektion für Lektion erschließt sich der Wert des Kurses immer mehr. Meiner Erfahrung nach lohnt es sich wirklich diesen Kurs durchzuarbeiten. Besonders zu Beginn wird einem klar, in welchem Gefängnis man selbst sitzt und sich selbst von der Liebe ausgenommen hat. Eine schmerzhafte Erkenntnis. Doch es werden auch Lösungen angeboten.

Der Kurs ist ein Weg, um die Irrtümer, die wir über uns selbst und unsere Mitmenschen haben, zu berichtigen.

Am Ende warten GOTTES Liebe und innerer Friede auf uns. Wir lernen, die eigene Schuld loszulassen und wahrhaft zu vergeben.

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