Die geheimnisvolle Kraft der Entspannung

In unserer Gesellschaft werden wir auf Aktivität gepolt. Es scheint, als müssten wir ständig aktiv sein, die Zeit ist knapp und wer am meisten arbeitet, bekommt die meiste Bewunderung. Es ist eine sehr Yang-dominierte Welt, in der wir leben. Dass Ruhe und Entspannung aber mindestens genauso wichtig sind, ist längst unumstritten. Menschen, die schon mal ein Burnout hatten, wissen was ich meine.

Gönnst du dir bewusste Phasen, in denen du einfach gar nichts tust?

Bei mir meldet sich häufig das schlechte Gewissen, wenn ich einfach nur dasitze und nichts tue.

Mein innerer Antreiber reagiert nach wenigen Minuten und möchte mir einreden, dass ich was tun und meine Zeit nicht sinnlos verschwenden soll.

Ich halte diesem Antreiber entgegen, dass ich sehr viel produktiver und besser arbeiten kann, wenn ich mich eine Zeitlang entspannt habe. Ich werde ruhiger, gewinne Abstand von meinem Alltag und bin danach zentrierter.

Es ist sogar so, dass durch Entspannung und Nichtstun ganz neue Kräfte in mir zum Vorschein kommen.

Manchmal sitze ich einfach nur auf einem Stuhl und schaue durch die Gegend. Ich meditiere nicht, denke nicht nach, sondern sitze einfach nur und mache gar nichts.

Diese Zeiten tun mir so gut. Ich spüre förmlich wie ich zu mir zurück komme und neue Kraft tanke.

Manchmal kommen neue Ideen zu mir oder ich spüre, dass ich gerne schlafen will. Manchmal passiert aber auch auf den ersten Blick einfach gar nichts. Das ist okay.

Je länger ich einfach sitze und mir diese Pausen regelmäßig gönne, desto mehr spüre ich eine neue Kraft in mir zum Vorschein kommen. Neue Ideen kommen zu mir, ich bekomme Lust etwas zu unternehmen, einen Text zu schreiben oder einfach nur bei mir zu sein.

Ich glaube, dass Entspannung den kreativen Geist in uns weckt und uns mit unserem höheren Selbst verbindet.

Der Spruch „In der Ruhe liegt die Kraft.“, trägt viel Wahrheit und Weisheit in sich.

Oftmals tun wir Dinge aus der Hektik heraus und machen dann Fehler oder treffen Entscheidungen, die wir gar nicht treffen wollten.

Sobald in dir eine Grundentspannung und Ruhe vorhanden ist, wirst du sehr viel geerdeter und vorausschauender in deinem Handeln.

Entspannung hat meiner Meinung nach nichts mit Faulheit oder Nicht-Arbeiten-Wollen zu tun. Sie setzt Kräfte frei und lässt uns die richtigen Dinge tun, anstatt den ganzen Tag geschäftig umher zu hetzen und nirgendwo anzukommen. Auch diese Tage gibt es.

Ideen empfangen als Job

Ich habe mal irgendwo von einem Mann gehört, der in einem Unternehmen arbeitet und dort Ideen empfängt.

Ich stelle es mir so vor: Ein Mann sitzt in seinem Büro, meditiert, ist entspannt bzw. an das höhere Bewusstsein angebunden und empfängt Ideen für die Firma.

Diese Vorstellung finde ich faszinierend.

Sie zeigt, dass Entspannt-Sein eben keine vertane Zeit ist und, dass es nicht immer die große Aktivität sein muss, um etwas zu erreichen.

Ich habe auch schon öfter gehört, dass Gottes Währung Ideen sind.

Das soll heißen: Wenn du deine Berufung finden und damit Geld verdienen möchtest und dabei im Einklang mit dem höheren Bewusstsein agieren willst, dann gibt Gott dir Ideen, die du umsetzen kannst.

Um diese Ideen wahrzunehmen, sind Phasen von Ruhe und Entspannung notwendig. Sonst dringen sie nicht zu dir durch. Eine wundervolle Vorstellung wie ich finde.

Dieses Bild zeigt auch sehr deutlich, dass Ruhe und Tatkraft sich abwechseln. Einmal empfängst du eine Idee, danach setzt du sie um. Dieses Gleichgewicht zu finden ist nicht immer einfach, es zu etablieren und immer wieder dorthin zu streben lohnt sich auf alle Fälle sehr!

Wie ist das bei dir mit der Entspannung? Gönnst du dir aktiv Pausen oder erlaubst dir einfach mal nur zu Sein?

Hast du Lust bekommen einfach mal nichts zu tun und dich zu entspannen?

In diesem Artikel stelle ich zwei Entspannungsmethoden vor.

Weiterer Lesestoff für dich