Die fünf größten Hindernisse auf dem Weg zu deiner Berufung

Die Suche nach dem Sinn des Lebens und der Wunsch etwas Gutes zu tun, treibt viele hochsensible und hochsensitive Menschen um. Steckst du im Moment auch in einem Job fest, den du nicht magst und wünschst dir endlich deine Berufung leben zu können? Doch trotz aller Überlegungen kommst du einfach nicht darauf, was deine Berufung überhaupt sein könnte?

Wie sieht dein idealer Tag aus?

Was würdest du tun, wenn es keine Grenzen und keine Bedenken gäbe?

Mit den Antworten auf diese Fragen erhältst du einen Eindruck davon, was deine Lebensaufgabe sein könnte. Gerätst du schon in’s Schwärmen?

Doch Vorsicht: Deine Lebensaufgabe zu leben ist gerade am Anfang überhaupt nicht so romantisch wie es scheint und hat auch nicht viel mit dem tollen Leben zu tun, das du dir ausmalst. Besonders in der ersten Zeit geht es darum deine Ängste zu überwinden, alte Mauern niederzureißen und genügend Selbstbewusstsein zu entwickeln, um zu dir zu stehen.

Die Lebensaufgabe hängt oftmals mit dem Thema zusammen, das dir in deinem Leben immer wieder begegnet und dir am meisten Schwierigkeiten macht.

Gibt es ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch dein Leben zieht oder hast du eine große Herausforderung gemeistert, die andere noch meistern müssen?

Bei mir ist es die Angst. Nachdem ich meine Ängste überwunden habe, helfe ich nun anderen Menschen dabei ihre Ängste zu überwinden. Durch meine eigenen Ängste, weiß ich aus eigener Erfahrung was hilft und was nicht und kann andere Menschen sehr gut unterstützen.

Hast du schon eine Ahnung was deine Berufung ist und möchtest sie nun endlich in dein Leben integrieren?

Diese fünf Hindernisse werden dir auf deinem Weg begegnen.

Hindernis 1: Ich kann kein Geld mit dem verdienen, was ich liebe

Die Überzeugung Nummer eins, wenn es darum geht, was du beruflich machen sollst.

Mit Schreiben kannst du kein Geld verdienen, als Autorin bist du zu schlecht, Malerei ist höchstens ein nettes Hobby, Menschen geben kein Geld für deine Beratungen aus – die Liste der Glaubensmuster ist unendlich lang.

Wenn es dir so geht wie mir, dann hast du diese Glaubenssätze schön in deinem Unterbewusstsein abgelegt und sie wirken ständig, ohne dass du es merkst, auf dein Leben ein.

Was hilft dagegen? Mach dir bewusst, dass du diese Glaubenssätze hast und achte in deinem Alltag darauf, wann sie zuschnappen und dich behindern. Dann kannst du sie entweder durch Affirmationen ersetzen oder dir einen Coach/Berater suchen, der dich dabei unterstützt.

Hindernis 2: Meine Eltern, Freunde und Kollegen halten mich für bescheuert und reden mir meinen Traum aus

Spätestens, wenn du zum ersten Mal einem nahestehenden Menschen etwas von deinen Berufungs-Plänen erzählst, wird eine Welle der Zweifel und Angst über dich hereinbrechen. Erwarte nicht, dass deine Angehörigen und Freunde viel Verständnis, geschweige denn Unterstützung für dich aufbringen werden. Das ist zwar traurig, aber wahr.

Durch deine großen Pläne werden sie mit ihren eigenen Überzeugungen konfrontiert und verteidigen ihre eigene Weltsicht. Für viele Menschen ist es unvorstellbar aus dem alten Trott auszubrechen. Sie träumen vielleicht gelegentlich davon, aber es käme niemals wirklich in Frage.

Dazu kommt: Deine Familie und Freunde möchten, dass du bleibst wie du bist. Sobald du beginnst dich zu verändern, stellst du eine Bedrohung des Systems dar und es kann sogar sein, dass einige Freundschaften daran zerbrechen werden.

Was hilft dagegen? Werde dir darüber bewusst, dass es dein Leben ist. Mache dein Ding weiter, egal was andere sagen. Wenn es dir besser damit geht, dann sprich mit den anderen nicht mehr über deine Pläne.

Hindernis 3: Ständig kommen neue Ängste und Zweifel hoch, mit denen du umgehen musst

Deine Berufung ist oft auch bei dir mit starken Ängsten und Zweifeln verbunden. Du trittst mit einem Thema an die Öffentlichkeit, das deinem Inneren entspringt und deine tiefsten Überzeugungen ans Licht bringt. Dadurch fühlst du dich sehr verletzlich und reagierst empfindlich auf negative Kommentare anderer.

Schließlich bist du selbst unsicher, ob das alles überhaupt klappt oder ob es doch nur ein Hirngespinst ist. Jeder einzelne Schritt auf dem Weg, deine Berufung zu leben, braucht deinen ganzen Mut und deine Hingabe. Du darfst dich auf jeder Stufe einen Ängsten und deinen Schatten stellen. Und ich kann dir garantieren: Sie werden ans Licht kommen und dich ständig begleiten.

Was hilft dagegen? Stelle dich deinen Ängsten mutig und gehe deinen Weg immer weiter. Wenn du merkst es wird dir zu viel, dann mach eine Pause und richte dich neu aus. Ich empfehle dir auch einen guten Coach oder Berater, der dich begleitet und dir auch über schwierige Phasen hinweghilft.

Hindernis 4: Ich brauche sehr viel Sicherheit

Die Sicherheit eines festen Jobs und eines erlernten Berufes haben viele Menschen, die ihre Berufung leben nicht mehr. Warum? Weil deine Berufung etwas Einzigartiges ist. Es ist dein Geschenk für die Menschheit.

Dazu gibt es meistens keinen Beruf, den du lernen kannst. Du musst dir deinen neuen Beruf selbst erschaffen. Auch hierbei kommen Ängste und Zweifel hoch und du wirst mit der anfänglichen Unsicherheit der Selbstständigkeit konfrontiert werden.

Was hilft dagegen: Beginne erstmal nebenberuflich und probiere verschiedene Dinge aus, um zu sehen, was dir überhaupt Spaß macht. Vielleicht kannst du deine Stundenanzahl in der Woche ganz allmählich reduzieren und dein Berufungs-Business immer mehr ausbauen.

Hindernis 5: Ich möchte mich nicht von der Masse abheben und unangenehm auffallen

Wenn du deine Berufung lebst, stichst du heraus. Du hebst dich zwangsläufig von der Masse ab, weil du unter hundert Menschen wahrscheinlich die Einzige bist, die ihrem Herzen folgt. Das kann ein ganz schön komisches Gefühl sein. Manche Menschen reagieren positiv darauf und bewundern dich, andere belächeln dich und manche werden dich sogar verbal angreifen.

Was hilft dagegen: Gewöhn dich dran und lass die anderen reden. Je länger du deine Berufung lebst, desto größer werden deine innere Stärke und dein Vertrauen zu dir selbst sein.

Bist du bereit dich diesen Hindernissen zu stellen? Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Mein Buchtipp:

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