5 Strategien, um deine Angst vor Armut zu überwinden

Wer kennt sie nicht: Die Angst, mit seinem Geld nicht über die Runden zu kommen und irgendwann völlig abgebrannt unter der Brücke zu enden. Bei vielen Menschen löst jede Rechnung, die ins Haus flattert, extreme Ängste und weitere unangenehme Gefühle aus. Doch keine Sorge, es gibt durchaus Dinge, die du tun kannst, um mit der Angst vor Armut besser umzugehen.

Viele Menschen leiden unter der Angst vor Armut. Ich möchte dir helfen, deine finanziellen Ängste zu überwinden. In diesem Artikel teile ich die fünf Strategien mit dir, die mir am meisten geholfen haben.

  •  Ist es dir unangenehm, wenn du Rechnungen bekommst?
  • Grübelst du manchmal über deine finanzielle Situation nach und machst dir Sorgen um die Zukunft?
  • Würdest du gerne deinen Traum leben, wenn du nur genug Geld hättest?
  • Fühlst du dich zu gering bezahlt und würdest gerne mehr verdienen, weißt aber nicht wie?
  • Hast du Angst dich nicht alleine ernähren und für dich sorgen zu können?
  • Ist das Geld bei dir vielleicht tatsächlich knapp und deine Gedanken kreisen ständig um dieses Thema?

Die Angst vor Armut kann in unterschiedlichen Formen auftreten. Die Sorgen können sich um die Ratenzahlung für das Haus drehen, um deine Altersvorsorge und darum, ob du deinen Kindern ihre Ausbildung finanzieren kannst.

Meiner Erfahrung nach ist es nicht immer einfach sich mit seinen eigenen finanziellen Ängsten auseinanderzusetzen und sie zu mildern. Schließlich sind manche von ihnen nicht von der Hand zu weisen. Denn es geht wirklich um dein Überleben und darum, dich und deine Familie ernähren zu können.

Auch ich selbst kenne Existenzängste. Obwohl ich noch nie in der Situation war kein Geld zu haben, weiß ich trotzdem wie sich die Sorge um Geld anfühlt. Auch viele meiner Kunden klagen über massive Existenz- und Finanzängste.

Mit diesem Text möchte ich dich gerne unterstützen und dir ein paar Tipps geben was du tun kannst, wenn du dich mit Existenzängsten und der Angst vor Armut konfrontiert siehst.

1. Bezahle alle Rechnungen sofort

Manche Rechnungen kommen überraschend, andere jeden Monat. Allen gleich ist, dass wir sie als Belastung empfinden und am liebsten die Briefe gar nicht erst öffnen würden.

Mir geht es genauso.

Deshalb mache ich es umgekehrt zu meinem ersten „Fluchtimpuls“: Ich überweise alle Rechnungen so schnell wie möglich. Vor allem die höheren.

Unbezahlte Rechnungen ziehen Energie.

Sie belasten dich die ganze Zeit und du schleppst sie wie ein Gepäckstück mit dir herum.

Ich habe schon oft die Erfahrung gemacht, dass ich mich irgendwie unausgeglichen fühlte, wenn ich noch eine hohe Rechnung zu bezahlen hatte. Sobald ich dann die Rechnung bezahlt habe, besserte sich meine Laune wieder.

Im Unterbewussten beschäftigen wir uns stets mit Themen, die noch offen sind und, die wir insgeheim als Problem ansehen. Deine Gedanken drehen sich unentwegt um dieses Thema. Auch, wenn du versuchst es zu ignorieren, beschäftigt dich die Angelegenheit die ganze Zeit. Dies trifft nicht nur auf Rechnungen zu, sondern auf alle Themen in deinem Leben.

Auch, wenn du eine wirklich hohe Rechnung zu bezahlen hast, versuche in jedem Fall sie so schnell wie möglich zu bezahlen. Sonst machst du dir wochenlang Gedanken darüber, ohne jemals eine Lösung zu finden.

Hinweis: Wenn du eine Rechnung erhältst, die du wirklich nicht bezahlen kannst, dann gehe trotzdem in Aktion. Es ist wichtig, dass du dich nicht passiv zurückziehst. Dadurch verstärkt sich dein Eindruck der Hilflosigkeit nur.

Was kannst du tun, wenn du kein Geld hast, um eine Rechnung zu bezahlen?

In diesem Fall könntest du den Absender der Rechnung um Ratenzahlung bitten, jemanden bitten dir Geld zu leihen, dir einen kleinen Nebenjob suchen oder nach eine Gehaltserhöhung fragen.

Du siehst – es gibt immer eine Lösung. Wichtig ist, dass du die Verantwortung für deine Finanzen zu hundert Prozent selbst übernimmst und dich nicht als passiver Zuschauer an den Rand stellen musst.

Es tut gut die Verantwortung für deine Finanzen zu übernehmen. Es stärkt dein Selbstbewusstsein und deine Problemlösungskompetenz wird immer besser. Dadurch lernst du auch, dir selbst zu vertrauen. Damit linderst du Schritt für Schritt deine Angst vor Armut.

2. Du lebst immer im Moment

Ängste entstehen im Raum zwischen Gegenwart und Zukunft. Mit deinen Gedanken füllst du diesen Raum und projizierst deine eigenen Ideen und Befürchtungen dort hinein.

Immer, wenn du Ängste überwinden möchtest, lohnt es sich an deiner Präsenz im Hier und Jetzt zu arbeiten. Bei der Angst vor Armut ist dies genauso. Denn dann wirst du merken, dass du in diesem Moment mit allem versorgt bist und es dir an nichts mangelt.

Du hast ein Dach über dem Kopf, etwas zu Essen, Kleidung und alles, was dein Überleben sichert.

Wenn du an die Vergangenheit zurückdenkst, wirst du erkennen, dass bislang immer für dich gesorgt war.

Es ist so wichtig dir diese Tatsache immer wieder bewusst zu machen. Denn unsere Gedanken neigen dazu, Armutsszenarien auszuarbeiten, die niemals eintreten werden.

Klar kann jeder einmal in einen finanziellen Engpass geraten, doch auch hier wirst du feststellen, dass du bislang immer eine Lösung gefunden hast.

Mache dir diese Dinge bewusst und verkürze vielleicht auch deinen Planungshorizont. Besonders, wenn du zu Zukunftsängsten neigst, lerne im Jetzt zu sein und dankbar das anzunehmen, was du jetzt hast.

Für dich ist heute gesorgt und auch die Zukunft wird dir reichen Segen bringen.

Vielleicht möchtest du dir auch einmal aufschreiben in welchen Situationen Geld wie durch Zauberhand zu dir gekommen ist. Genau in dem Moment, in dem du es benötigt hast.

Dir fallen ganz bestimmt viele Beispiele dazu ein.

3. Geld ist gut

Wie stehst du zu Geld? Viele Menschen haben eine Beziehung zu Geld, die nicht liebevoll ist. Vor allem in spirituellen Kreisen wird Geld leider immer noch als etwas Schlechtes und Verdorbenes angesehen.

Hast du in deiner Kindheit gelernt, dass Geld immer knapp ist? War Geld immer etwas, das alle hatten, nur du nicht? Damit war deine Angst vor Armut vorbestimmt.

Vielleicht hast du auch eine Abneigung gegen wohlhabende Menschen und möchtest überhaupt nicht dazugehören. Oder du bist im Mangel aufgewachsen und erachtest diesen Mangel als ganz normal.

Geld wurde von Menschen erfunden und hatte das Ziel, unser Leben einfacher und komfortabler zu machen. Es war nicht der Plan, dass unser Leben dadurch schwieriger wird. Mir hilft es, mir diese Tatsache immer wieder bewusst zu machen. Es ist ein gutes Gefühl, viel Geld zu haben und dadurch zu wissen, dass man mit allem versorgt ist.

Als Volkswirtin weiß ich, dass so viel Geld im Markt ist, dass wir theoretisch alle reich sein könnten. Geld ist überall und es ist im Wirtschaftskreislauf stetig im Fluss.

Es ist nicht nur energetisch so, dass Geld fließen möchte, sondern auch wirtschaftlich.

Wenn in einem Wirtschaftssystem kein Geld mehr bewegt wird, dann bricht es zusammen. Die Wirtschaft lebt davon, dass Geld zwischen den einzelnen Akteuren bewegt wird. Dadurch vermehrt es sich und hält die Wirtschaft am Leben.

Wenn du magst, dann kannst du deine eigenen Finanzen als eigenes Wirtschaftssystem betrachten. Nur, wenn du das Geld fließen lässt, hat es die Chance sich zu vermehren und auf andere Weise zu dir zurückzukommen.

4. Begrüße jede Rechnung, die du bekommst

Gerade, wenn du selbstständig arbeitest, freust du dich über jeden Kunden, der seine Rechnung pünktlich bezahlt und, der auch höhere Preise akzeptiert.

Ich habe festgestellt, dass es sehr gut tut eine Rechnung willkommen zu heißen. Wenn ich mit Freude meine Rechnungen begleiche, weil ich weiß, dass ich eine tolle Dienstleistung erhalten habe, dann werden es meine Kunden auch tun.

Geld hat viel mit Eigenverantwortung zu tun. Ich bin verantwortlich dafür meine Rechnungen zu bezahlen und, wenn ich es mit Freude tue, dann habe ich eine Belastung weniger.

5. Löse alte Muster

Wenn du die vorherigen Tipps beherzigst, bist du schon einen großen Schritt weiter. Trotzdem kann es sein, dass du an der einen oder anderen Stelle noch an deine Grenzen kommst.

Das liegt an der Tatsache, dass wir ganz viele Geldüberzeugungen in uns gespeichert haben. Es ist wichtig diesen Überzeugungen auf die Spur zu kommen.

Bestimmt kennst du das Bild mit dem Eisberg.

Du siehst nur die Spitze des Eisberges, doch der größte Teil des Eisberges liegt unter Wasser und er regiert unser Leben. Auch hier gilt wieder: Du bist diesen Dingen nicht hilflos ausgeliefert.

Wenn du spürst, dass du große Geldblockaden in dir trägst, dann beginne damit, sie aufzuspüren.

Ein Anfang ist, dir aufzuschreiben was Geld für dich ist.

Wie ist deine Beziehung zu Geld?

Wenn du magst, vervollständige diese Sätze, um zu erkennen, welche Muster bei dir besonders ausgeprägt sind:

  • Geld ist …
  • Viel Geld zu haben bedeutet …
  • Reiche Menschen sind …
  • Meine Beziehung zu Geld ist …

Wenn du diese Sätze ergänzt hast, wirst du einen ersten Einblick in deine eigenen Muster gewinnen. Und Erkenntnis ist die halbe Miete. Wenn du weißt, was dich aus deinem Unterbewusstsein heraus steuert, kannst du dir Alternativen überlegen.

Zum Schluss möchte ich dich einladen, dir einmal ganz klar aufzuschreiben was du dir im Bezug auf deine finanzielle Situation wünschst.

Was möchtest du verbessern?

Wie viel möchtest du wirklich im Monat verdienen?

Was stört dich an deiner jetzigen finanziellen Situation?

Du hast die Möglichkeit, deine Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen.

Wenn es um’s Geldverdienen geht, kommt immer wieder das Thema des Manifestierens auf.

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